Hohes Bitcoin-Wachstum in Afrika

Afrika gilt als mit seinen 1,3 Mrd. Einwohnern seit Jahren als großer Zukunftsmarkt, insbesondere auch für Kryptowährungen.

Die Bevölkerung ist sehr jung und wächst auch stark.

Marktforscher gehen davon aus, dass sich bis zum Jahr 2050 die Bevölkerung in Afrika nochmals verdoppeln wird. Auch wenn die Armut in Teilen Afrikas immer noch relativ groß ist, beträgt der Anteil der Jugendlichen unter 20 Jahren über 50%.

Junge Menschen lassen sich eher für Technik begeistern als ältere Bevölkerungsschichten und so ist es kein Wunder, dass Kryptowährungen in Afrika derzeit laut einer Arcane Studie auf dem Vormarsch sind.

Der in Nigeria ansässige Bitcoin-Zahlungsservice Yellow Card verzeichnet derzeit ein explosives Wachstum.

Das Start-up, das von Binance, Polychain und Andreesen Horowitz finanziell unterstützt wird, verzeichnet derzeit 20.000 neue Kunden im Monat, plus ein Handelsvolumen von 20 Mio. US-Dollar.

Yellow Card Gründer und Firmenchef Chris Maurice glaubt im Forbes-Interview, dass dies erst der Anfang war.

Darum sind Bitcoin & Co in Afrika auf dem Vormarsch

Denn Yellow Card expandiert weiter in Südafrika und in Botswana.

Neben Yellow Card spielt Luno als Krypto-Börse in Afrika eine große Rolle. Der Krypto-Anbieter verzeichnet weltweit mehr als 4 Mio. Kunden, 75% dieser Kunden kommen aus Afrika.

Yellow Card Chef Chris Maurice glaubt, dass Kryptowährungen in Afrika schneller zum Mainstream avancieren werden als in anderen Ländern dieser Erde. Über das Smartphone kann jeder sehr einfach Fiatgeld gegen Kryptowährungen tauschen.

Dieses Angebot wird von immer mehr Menschen wahrgenommen, denn viele Landeswährungen in Afrika sind schwach. Der chronisch schwache Simbabwe Dollar ist da nur ein Beispiel.

Viele Jugendliche versuchen inzwischen durch den Handel mit Kryptowährungen zusätzliches Geld zu verdienen, um ihre Familien zu unterstützen. Kein Wunder, dass 13% der Menschen in Südafrika und 11% in Nigeria bereits Kryptowährungen besitzen. Damit liegt die Krypto-Adoption in den beiden Ländern höher als im weltweiten Durchschnitt (7%).