Bitcoin scheitert an der 11.000 Dollar Marke

Der Bitcoin (BTC) hat vorerst die Marke von 11.000 US-Dollar nicht überwinden können. Auch die 50-Tage-Linie stellt eine wichtige Hürde dar, die es zu überwinden gilt, bevor ein weiterer Angriff auf ein neues Jahreshoch erfolgen kann.

Unterdessen geht die ultra-lockere Geldpolitik der Notenbanken dieser Welt weiter. US-Notenbank-Chef Jerome Powell hat vor wenigen Tagen nochmal klargestellt, dass die Nullzins-Politik mindestens bis Ende 2023 weiter fortgeführt werden wird.

Zentralbanken drucken 1,4 Mrd. US-Dollar pro Stunde

Unglaublich, aber wahr:

Laut Bank of America haben die Zentralbanken dieser Welt seit Ausbruch der Corona-Krise Anfang März bislang 1,4 Mrd. US-Dollar pro Stunde (!) an frischen Geld gedruckt, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern.

Dieses Geld wurde auch dafür eingesetzt, um Wertpapiere aller Art aufzukaufen, damit der weltweite Finanz-Markt funktional bleibt. Allerdings haben diese Stützungskäufe zu einer tendenziellen Überbewertung der Asset-Preise in 2020 geführt, so das Fazit von Bank of America Investment-Chef Michael Hartnett.

US-Notenbank: 80 Mrd. US-Dollar für US-Anleihen

Die US-Notenbank spielt dabei eine tragende Rolle, hat sie die Zinsen schon sehr früh auf 0% gesenkt.

Außerdem kauft die US-Notenbank jeden Monat für 80 Mrd. US Dollar an US-Staatsanleihen auf, damit der Markt weiter liquide bleibt. An der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank dürfte sich so schnell auch wenig ändern, zumal Fed-Chef Jerome Powell jüngst angekündigt hat, dass die US-Notenbank auch eine jährliche Inflationsrate von über 2% tolerieren würde.

Damit bleibt das Umfeld für den Bitcoin (BTC) weiter positiv.

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