Bitcoin Kaufen – Wie kaufe ich Bitcoins?

Sie möchten Bitcoin kaufen? Lernen Sie hier alle wichtigen Schritte, die Sie beim Bitcoin kauf beachten sollten.

Was sind Bitcoin und Kryptowährungen überhaupt?

was ist bitcoin

Digitale Währungen sind eine Alternative zum bestehenden Papiergeld (Euro, US Dollar) und bestehen nicht in physischer Form. Kryptowährungen sind de facto programmierbares Geld, hinter der keine zentrale Notenbank steht.

Während Papiergeld (Euro, US-Dollar) von zentralen Notenbanken geschaffen wird, entstehen Kryptowährungen durch mathematische Verfahren und Algorithmen. Transaktionen werden auf einer Blockchain (verteilte Datenbank) festgehalten und durch bestimmte Verfahren (Proof of WorkProof of Stake) verifiziert. Während Papiergeld von Banken als offizielles Zahlungsmittel und damit von Unternehmen anerkannt werden, stehen Kryptowährungen noch am Anfang. Es gibt keine Bitcoin Bank oder andere zentrale Verwaltungsstelle, an die man sich im Fall eines Fehlers wenden kann.

Zudem sind Bitcoin & Co nicht in allen Ländern anerkannt. Banken und Unternehmen sind daher nicht verpflichtet, Kryptowährungen als Zahlungsmittel anzunehmen. Nur in Japan, Australien und in weiteren kleineren Ländern wird der Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel anerkannt. In Deutschland ist der Bitcoin als Finanz-Instrument anerkannt und wird daher rein rechtlich wie eine andere Fremdwährung (Devisen) behandelt. Das „Minen“ von Bitcoin entspricht laut Bundesfinanzministerium einer privaten Geldschöpfung.

Warum Bitcoin kaufen?

Kryptowährungen und die Blockchain bieten Menschen eine Wahlmöglichkeit. Erstmals kann mithilfe von Bitcoin und andere Kryptowährungen Geld direkt ohne Mittelsmann (Bank, Finanzinstitut) an andere Empfänger verschickt werden – wie eine E-Mail. Dies geschieht länderübergreifend und binnen Sekunden, die Transaktionskosten sind vergleichsweise gering. Dies hat eine enorme Bedeutung, denn Zahlungen in Kryptowährungen (Bitcoin etc.) sind nicht zensierbar.

Dies bedeutet, dass mehr rund 2 Milliarden Menschen, die bislang kein Bankkonto hatten, nun Geldgeschäfte abwickeln können – und zwar weltweit. Es genügt ein Software-Programm bzw. eine digitale Brieftasche (Wallet) auf dem Computer oder auf dem Smartphone, schon können Zahlungen empfangen und gesendet werden.

Eine Überweisung mit Kryptowährungen dauert nur Sekunden. Zum Vergleich: Eine klassische Überweisung von Deutschland nach Australien inklusive Währungsumrechnung kann schon mal Tage dauern. Außerdem sind solche Auslandsüberweisungen (z.B. über Western Union) meist mit hohen Gebühren verbunden und nur an Banktagen möglich – all dies gibt es in der Krypto-Welt nicht.

Bitcoin kaufen – 6 Vorteile in Bitcoin zu investieren

Im Jahr 2009 erblickte Bitcoin als erste von mittlerweile mehr als 1000 digitalen Währungen das Licht der Welt. Anfangs nur ein Zahlungsmittel für Insider, kann man nun sogar bei großen Konzernen wie Expedia, Lieferando.de und der Burger King App mit Bitcoin bezahlen. In Japan ist Bitcoin sogar offiziell als Zahlungsmittel anerkannt.

Vorteile von Bitcoin

1. Coins wie Bitcoin sind i.d.R. nicht beliebig vermehrbar
Während der Euro beliebig auch dem Nichts geschaffen werden kann, ist die Anzahl der Bitcoins auf nur 21 Millionen begrenzt.

2. Bitcoin gilt als Krisenwährung
Bitcoin ist unabhängig vom Banken-System und wurde 2009 als Antwort auf die Finanzkrise entwickelt. Dabei zeigte sich, dass z.B. Bitcoin bei Krisen wie dem Brexit – im Gegensatz zu DAX & Co. – an Wert gewann.

3. Volle Kontrolle im Gegensatz zum Bankkonto
In der Griechenland-Krise gab es ein Abhebe-Limit von 50 Euro je Tag. So etwas kann Ihnen mit Bitcoin nicht passieren, da in der Regel allein Sie 100% Kontrolle haben. Jeder Bankkunde ist rechtlich nicht Eigentümer des Geldes, sondern hat nur eine Forderung gegen die Bank. Anders bei Bitcoin.

4.Internationale Überweisungen binnen Minuten
SEPA-Überweisungen dauern meist ein bis drei Tage. Dagegen dauert eine Bitcoin-Überweisung oft nur Sekunden. Und das auch an Sonn- und Feiertagen!

5. Coins sind sicher
Genauso wie Banküberweisungen sind Coins durch sogenannte „Hash-Algorithtmen“ mehrfach digital verschlüsselt. Bitcoin wurde noch nie gehackt.

6. Coins sind unanhängig von Staaten und Zentralbanken
Kein Staat und keine Firma oder Institution haben Macht über Bitcoin, denn hier hat nur die Gemeinschaft der Nutzer demokratisch die Macht. Dies ist bei Euro und Dollar anders.

Fazit: Coins sind ein Teil der Zukunft. Doch was ist der letztliche Hauptgrund?

Die Antwort: Unser aktuelles Zentralbanken-Geld (wie Dollar, Euro) befindet sich in einem gigantischen Schulden-Strudel. Als Antwort wird von der EZB durch Wertpapierkäufe und andere Methoden weiter neues “Geld aus dem nichts geschaffen”.

Doch wir wissen: Je mehr Geld entsteht, desto weniger wird das Geld langfristig wert. In der Geschichte endeten diese Schulden-Orgien i.d.R. immer in einer Währungsreform, wobei die Menschen fast ihre gesamten Ersparnisse verloren. Coins wie der Bitcoin bieten hier neben anderen Assets die Möglichkeit sein Geld langfristig zu schützen.

Bitcoin versus Papiergeld – Welche Vorteile hat Bitcoin gegenüber Papiergeld?

Bitcoin versus Papiergeld

Aber es gibt noch weitere Vorteile, die Kryptowährungen in eine überlegene Position bringen. Das aktuelle Bankensystem ist zentral und wird hauptsächlich von Notenbanken kontrolliert, die wiederum die Geldmenge steuern.

Dies bedeutet: Notenbanken bestimmen letztendlich wie viel “Geld gedruckt” wird und können die Geldmenge je nach Marktlage manipulieren. Gibt es eine Rezession oder lahmt die Konjunktur, werden Zinsen gesenkt oder die Notenbank druckt mehr Geld.

Diese inflationäre Geldentwicklung kann jedoch zu einer massiven Entwertung der lokalen Währung führen, wie zum Beispiel der Simbabwe Dollar zeigt, der kaum mehr Kaufkraft besitzt. Diese Hyperinflation ist für Einwohner ein Riesenproblem und mit einem immensen Vermögens- bzw. Kaufkraftverlust verbunden.

Zudem lasten massive Schulden auf dem aktuellen Währungssystem. Weltweit hat der Schuldenstand die Marke von 200 Billionen US-$ überschritten. Im Jahr 2007 kam es bereits zu einem Beinahe-Zusammenbruch des Schuldgeldsystems, nachdem die Immobilienblase in den USA geplatzt ist.

Heute ist die Verschuldung der USA sogar noch höher als in der damaligen Finanz-Krise. Die massive Verschuldung engt den Handlungsspielraum der Notenbanken massiv ein. Hohe Zinsen dürften somit für lange Zeit der Vergangenheit angehören.

Die Krypto-Welt ist dagegen praktisch frei von Schulden und so bieten gleich mehrere Kryptowährungen ihren Anlegern eine Art Zinsen durch ein sogenanntes Proof of Stake (PoS) Verfahren. Proof of Stake (PoS) bedeutet, dass Anleger ihre Kryptowährung dazu einsetzen, um das Netzwerk zu sichern und Transaktionen zu bestätigen.

Das funktioniert so, indem die Coins fix in einer Wallet eingesperrt oder an einen Staking Pool delegiert werden. Die „Zinsen“ beim Proof of Stake (PoS) Verfahren bewegen sich in der Regel zwischen 2 und 10%.

Kryptowährungen, bei denen Proof of Stake (POS) zum Einsatz kommt, sind Cardano (ADA), Qtum (QTUM), Theta (THETA) und künftig auch Ethereum (ETH).

Hinweis: Proof of Stake (PoS) setzt voraus, dass sich die Coins in einer Wallet befindet, die der Nutzer kontrolliert und diese für das Staking freigegeben werden. Dazu ist manchmal erforderlich, dass die Wallet online ist.

Tipp: Die Krypto-Börse Binance bietet inzwischen einen Staking Service an, wodurch alle Coins, die der Kunde in der Wallet hält (Deposit), automatisch am Staking teilnehmen.

Auch Wallet Betreiber wie z.B. die Atomic Wallet bieten automatisiertes Staking an. Wollen Sie Staking im größeren Umfang betreiben, kann sich auch die Anschaffung eines Rasperry PI oder eines Mini-PCs (Gigabyte etc.) eignen, die beide nur sehr wenig Strom benötigen.

Die britische Stake Box (Stakebox.org) bietet entsprechende Geräte an, die sich auf das Staking bestimmter Coins spezialisiert haben. Alternativ ist das Staking auch über virtuelle Server (zum Beispiel Windows Server) oder Cloud-Dienste (Amazon Web Services) möglich. Dies lohnt sich, wenn Sie mehrere verschiedene Kryptowährungen besitzen und Staken wollen – bei der Anmietung eines Servers bzw. Cloud-Dienstes sind allerdings monatliche Kosten zu beachten.

Der Bitcoin ist die Antwort auf die Finanzkrise aus dem Jahr 2007

Bitcoin kaufen

Bitcoin & Co sind die Antwort auf die Finanzkrise aus dem Jahr 2007, denn zum ersten Mal wird die Geldmenge nicht manipuliert, sondern durch feste Regeln bzw. durch einen Algorithmus festgelegt.

Als Erfinder des Bitcoins gilt Satoshi Nakamoto, der im Jahr 2008 erstmals ein sogenanntes White Paper veröffentlicht hat, der dieses Konzept beschreibt – jedoch weiß niemand wirklich wer hinter dem Pseudonym steckt. Die Bezeichnung Satoshi ist jedoch geblieben und beschreibt die kleinste Einheit des Bitcoins, den es seit 2009 gibt.

Anleger müssen wissen, dass es anders als bei unserem klassischen Währungssystem (zwei Dezimalstellen hinter dem Komma) beim Bitcoin-System insgesamt acht Stellen hinter dem Komma gibt. Die kleinste Einheit des Bitcoins (0,00000001) wird daher als Satoshi bezeichnet.

0,01 Bitcoin (Währungskürzel: BTC) werden als Bitcent bezeichnet. Insgesamt gibt es nur 21 Millionen Bitcoins und voraussichtlich wird im Jahr 2140 der letzte Bitcoin geschürft – damit sinkt die Inflation auf null.

Dies bedeutet: Insbesondere der Bitcoin ist eine deflationäre Kryptowährung.

Was ist eine Blockchain?

Was ist eine Blockchain

Bedingt durch die Blockchain und Kryptographie sind Bitcoin-Transaktionen und andere Kryptowährungen sicher und nicht manipulierbar. Die Blockchain versteht sich als digitales Kassenbuch, auf dem jede Transaktion unwiderruflich gespeichert ist, die jemals getätigt wurde – eine Transaktion ist somit unumkehrbar.

Sie können sich das wie in einem Klassenzimmer vorstellen, in der 30 Kinder sitzen. Jedes Kind schreibt in sein Aufgabenbuch die Vorkommnisse des laufenden Tages auf. Somit liegen im Prinzip 30 Kopien vor, was über den Tag passiert ist. Schummelt ein Kind oder geht ein Aufgabenbuch verloren, ist dies kein Problem, denn es existieren noch 29 andere Bücher, die korrekt geführt sind.

Genau so in etwa funktioniert die Bitcoin Blockchain, nur dass die Vorkommnisse (Transaktionen und Blöcke) nicht auf 30 Rechnern, sondern auf mehreren Zehntausend Rechnern liegen.

Dies bedeutet auch, jede Transaktion auf der Blockchain ist nachverfolgbar, aber nicht manipulierbar. Die Blockchain bietet daher drei große Vorteile:

  1. Dezentralisierung,
  2. Transparenz
  3. und Unveränderlichkeit.

Erreicht wird dies durch einen Konsensus-Algorithmus. Dies bedeutet, dass das Bitcoin-Netzwerk via „Mining“ ca. alle 10 Minuten abstimmt, wer wie viele Bitcoins besitzt – die Mehrheit und nicht eine zentrale Stelle (Bank) entscheidet daher über den Zustand der Blockchain.

Die Blockchain kommt damit ohne zentrale Server aus, es gibt nur Clients, wodurch die Daten dezentral auf einem Netzwerk verteilt liegen.

Dies bedeutet: Jeder Rechner (Full Node) hat die gesamte Blockkette gespeichert, auf der jede Transaktion erfasst wurde. Durch die Kombination von Hashing Techniken und digitale Signaturen sind Transaktionen auf der Blockchain fälschungssicher miteinander verknüpft und können nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Vereinfacht gesagt: Hashing ist ein digitaler Fingerabdruck der Daten, der jeden Datensatz und somit Block auf der Blockchain eindeutig identifiziert.

Jeder Block beinhaltet also nicht nur Transaktionsdaten, sondern einen Hash des vorherigen Blocks sowie digitale Signaturen, die klassifizieren, dass die Transaktion vom richtigen Coin-Besitzer kommt.

Würde man nun eine ältere Transaktion ändern, ergeben sich vollkommen andere Hash-Werte, die Blöcke passen nicht mehr zusammen und die Mehrheit kann sofort erkennen, dass es sich um eine gefälschte Transaktion handelt.

Auf der Bitcoin-Blockchain wird also im Schnitt alle 10 Minuten ein neuer Block generiert. Aneinander gereiht ergeben die Blöcke somit eine Blockkette (Blockchain).

Die Aufgabe der Miner auf der Blockchain

Wie geht Bitcoin Mining?

Die Bestätigung dieser Transaktionen bzw. Blöcke übernehmen sogenannte Miner, welche die passende Nonce (Hash-Block mit einer Serie von Nullen) zum Block finden und mithilfe von Rechenleistung die Transaktion validieren.

Vereinfacht gesagt: Miner lösen kryptografische Rätsel und erhalten im Gegenzug eine Prämie (Bitcoins) für den Arbeitsnachweis sowie die gesamten Transaktionskosten für einen Block.

Die geschätzten Kosten für die Erzeugung eines Bitcoins betragen aktuell geschätzt 7.000 US-$. Für eine Bitcoin-Transaktion müssen über 200 Kilowattstunden an Strom aufgewendet werden – damit lassen sich rund 20 Haushalte pro Tag mit Energie versorgen.

Diese Arbeitsleistung wird auch als Proof of Work (PoW) bezeichnet für die Miner belohnt werden – aktuell mit 6,25 Bitcoin pro gefundenen Block. Die Belohnung halbiert sich in etwa alle 4 Jahre bzw. alle 210.000 Blöcke und soll nach und nach durch Transaktionsgebühren, die vom Nutzer zu zahlen sind, ersetzt werden.

Daher: Der Nutzer entscheidet im Prinzip selbst, wie schnell seine Transaktion behandelt wird. Hohe Gebühren bedeuten in der Regel eine relativ schnelle Bestätigung der Transaktion, während Bitcoin-Transaktionen mit geringer Gebühr schon mal mehrere Tage dauern können.

Durch die Aktivierung von Segregated Witness (SegWit) im August 2017 stieg zwar die Transaktionsgeschwindigkeit leicht auf bis zu 10 Transaktionen pro Sekunde, die das Bitcoin-Netz verarbeiten kann, zum Vergleich zum Visa-Kreditkartennetzwerk (ca. 4.000 Transaktionen/Sekunde) ist dies aber unbedeutend.

Dennoch hat die Blockchain entscheidende Vorteile, die Anleger beachten sollten. Denn Blockchain-Nutzer müssen nicht mehr einer zentralen Organisation vertrauen, damit Zahlungen weitergeleitet werden, sondern können einem Algorithmus und mathematischen Grundsätzen vertrauen, dass die Zahlung tatsächlich ankommt – und zwar länderübergreifend und unzensiert.

Hier stellt sich für Anleger die grundsätzliche Vertrauensfrage: Welches System ist mehr vertrauenswürdig? Die Blockchain und Kryptowährungen, die auf mathematischen Grundlagen und Algorithmen basieren oder Notenbanken, die sowohl von Wirtschaft und Politik beeinflusst werden.

Viele Menschen steigen aus dem traditionellen Bankensystem aus und wenden sich Kryptowährungen wie dem Bitcoin zu. Inzwischen sind mehr als 250 Mrd. US-$ in insgesamt mehr als 5.000 verschiedene Kryptowährungen investiert – Tendenz steigend. Für Anleger stellt sich nun die Frage, wie komme ich an Bitcoin & Co und wie investiere ich in Kryptowährungen?

Wie und wo kaufe ich Kryptowährungen?

Wie und wo kaufe ich Bitcoin und andere Kryptowährungen

An dieser Stelle müssen Anleger wissen, dass der Handel in Kryptowährungen im Gegensatz zum Aktienhandel rund um die Uhr (24 Stunden) und 7 Tage in der Woche läuft.

Dies bedeutet: Kryptowährungen werden auch am Wochenende gehandelt und können jederzeit ge- und verkauft werden oder auch getauscht werden. Zu den weltweit größten Krypto-Börsen zählen BinanceCoinbaseKraken und Bittrex, auf denen eine Vielzahl von Kryptowährungen gehandelt werden.

Dabei handelt es sich um sogenannte zentrale Kryptobörsen, die von einem Unternehmen betrieben werden.

Vorteil: Zentrale Kryptobörsen, die von Unternehmen geführt werden, bieten in der Regel eine übersichtliche Benutzeroberfläche und einen Kundenservice, falls ein Problem auftritt.

Nachteil: Die direkte Kontrolle über das digitale Geld liegt nicht beim Kunden (Stichwort: Private Key), die Handelsgebühren bewegen sich in der Regel zwischen 1 und 4%. Daneben gibt es aber auch sogenannte dezentrale Kryptobörsen wie IDEXBisq oder EtherDelta.

Diese Plattformen laufen autonom, was bedeutet, dass diese Kryptobörsen nicht so einfach von einer Behörde abgeschaltet werden können. Der Handel findet dabei direkt zwischen den Handelspartnern statt, was bedeutet, dass die Kontrolle über das Geld direkt beim Kunden liegt.

Darüber hinaus sind dezentrale Kryptobörsen meist günstiger, was Transaktionsgebühren angeht.

Nachteil: Der Kunde muss auf Komfort, eine benutzerfreundliche Oberfläche und Kunden-Service verzichten. Dies kann ein Problem sein, wenn etwas nicht wie vorgesehen funktioniert.

Bitcoin kaufen – Kryptobörsen für Anfänger

Für Anfänger in Europa empfehlen sich einfache und übersichtliche Kryptobörsen wie Bitpanda.com in Österreich oder Coinmerce.io in den Niederlanden.

Beide Plattformen bieten eine große Auswahl an Coins (Bitpanda.com über 30 verschiedene digitale Assets, Coinmerce.io über 140 Kryptowährungen), die gegen Euro gekauft und auf den jeweiligen Plattformen auch verwahrt werden können.

An dieser Stelle aber gleich der Hinweis, dass hohe vierstellige Summen meiner Meinung nach auf eine Hardware-Wallet (Ledger Nano X/S, Trezor etc.) gehören. Für Einsteiger eignet sich daneben noch Coinbase.com.

Coinbase Kunden, die mit der Krypto-Welt schon vertraut sind, sollten sich die Coinbase Pro ansehen, die zu Coinbase gehört – hier sind die Handelsgebühren auch deutlich niedriger (0,1 bis 0,25 %) als bei Coinbase.com (1,49 bis 3,99 %).

Auch hier können Anleger relativ einfach mit Euro Kryptowährungen kaufen. Anleger, die mehrere verschiedene Kryptowährungen handeln wollen, sollten sich auch die niederländische Anycoindirect.eu näher ansehen – hier sind allerdings etwas höhere Transaktionsgebühren zu beachten und der Kunde benötigt eine vorhandene Wallet.

Bitcoin Kaufen – Kryptobörsen für Fortgeschrittene

Anleger, die Wert auf ein breites Angebot und eine große Auswahl an Kryptowährungen legen und mit Trading-Systemen bereits vertraut sind, sollten sich bei der Kryptobörse Binance.com anmelden, wo sehr viele Kryptowährungen gegen andere Kryptowährungen gehandelt werden kann.

Die Anmeldung bei Binance & Co ist in der Regel kostenlos. Um größere Volumen handeln zu können, müssen sich Kunden allerdings legitimieren.

Dies bedeutet, Adressdaten und Ausweisdaten müssen übermittelt werden. Hierzu reicht es oft, wenn der Nutzer ein Bild von seinem Personalausweis und eine Verifizierung seiner Adressdaten (z.B. Foto der Stromrechnung) via Internet übermittelt.

Einmal registriert und erfolgreich legitimiert, können Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum & Co dann entweder mittels SEPA-Überweisung, Giropay, Sofortüberweisung oder Kreditkarte (Visa, Mastercard) gekauft werden.

Bitcoin kaufen mit hohen Summen

Anleger, die hohe Summen (zum Beispiel mehr als 1 Mio. Euro) in Bitcoin oder Kryptowährungen investieren wollen, sollten einen sogenannten Over-the-Counter-Service (OTC) in Erwägung ziehen.

Diese Services ermöglichen dem Anleger Kryptowährungen im großen Stil auch außerhalb der Online-Auftragsbücher zu kaufen. Der Kunden sendet Euro oder US-Dollar hin und erhält im Gegenzug von diesem Service die gewünschte Kryptowährung.

Solche OTC-Services werden zum Beispiel von Kraken und itBit angeboten.

Wichtige Hinweise: Bitte beachten Sie, dass aufgrund des hohen Andrangs an den Kryptobörsen die Freischaltung eines neuen Accounts manchmal mehrere Tage dauern kann.

Nutzen Sie in jedem Fall beim Login bei Kryptobörsen 2-Faktor-Authentifizierung wie zum Beispiel den Google Authenticator oder Authy (App für iOS und Android). Authy hat den Vorteil, dass ein sicheres Backup in der Cloud (verschlüsselt) erstellt wird.

Dies bedeutet: Auch wenn das Smartphone verloren geht, hat man weiter Zugriff auf das Backup und damit auf die Authentifizierung.

Die 5 größten Anfänger Fehler beim Bitcoin Kaufen

Der Krypto-Markt bietet zwar enorme Gewinnchancen, wie die letzten Jahre eindrucksvoll zeigen, doch sollten Sie als Anleger auch die Risiken nicht unterschätzen.

Bitte bedenken Sie: Die Blockchain und Kryptowährungen befinden sich noch immer in einer Aufbauphase. Dabei kann es vorkommen, dass Kryptowährungen infolge von Softwarefehlern (Bugs) oder andere Entwicklungen (z.B. Regulierungsmaßnahmen) völlig wertlos werden. Dies bedeutet: Trotz aufwendiger Recherchearbeit kann dies zu Totalverlusten ihres Investments führen. Daher ist es wichtig, dass Sie bestimmte Grundlegeln bzw. Anfänger-Fehler beim Bitcoin Kaufen vermeiden:

1. Fehler: Zu viel Geld auf einen Schlag investieren

Wichtig ist, dass Sie sich zu Beginn langsam vortasten, insbesondere wenn Sie noch nicht mit der Blockchain vertraut sind. Das bedeutet: Investieren Sie zunächst nur kleine Beträge (50 bis 100 Euro) und machen Sie sich mit dem System bzw. mit der Blockchain vertraut, insbesondere was Überweisungen auf Wallet-Adressen angeht. Vergessen Sie nicht: Die Blockchain ist kein Bankensystem, wenn Sie hier Tippfehler machen, kann das Geld unwiederbringlich verloren sein. Zudem sollten Sie Kryptowährungen als Depotbeimischung betrachten, also maximal 5 bis 15 % ihres Gesamtvermögens investieren.

2. FehlerAlles auf eine Karte setzen

Viele Anleger legen sich schon früh fest und glauben, dass Bitcoin und Ethereum schon heute alternativlos sind. Dies ist ein Irrtum! Das Rennen ist noch lange nicht entschieden, der Krypto-Markt ist sehr dynamisch und unterliegt starken Veränderungen und hohen Kursschwankungen. Setzen Sie daher nicht alles auf eine Karte und investieren Sie nicht alles in eine einzige Kryptowährung, sondern streuen Sie Ihr Kapital über mehrere Kryptowährungen.

3. Fehler: Bitcoin auf Kredit kaufen

Es ist die Todsünde überhaupt. Einige Anleger glauben, dass der Bitcoin-Markt eine Einbahnstraße ist und jeden Tag nur steigen wird. Auch das ist ein Irrtum! Auch im Bitcoin Markt gibt es wie in jeden anderen Markt Konsolidierungsphasen, die teilweise länger dauern können. Daher kaufen Sie keine Bitcoins auf Kredit und investieren Sie nur Geld, das Sie verlieren bzw. entbehren können.

4. Fehler: Emotionen, statt Fakten!

Handeln Sie nicht nach Ihrem Bauchgefühl, sondern prüfen Sie stets die Fakten. Nur weil sich ein Projekt auf dem Papier gut anhört oder die Webseite toll gestaltet wurde, bedeutet dies nicht, dass auch die Kryptowährung oder das Blockchain-Projekt als solches eine große Zukunft hat. Der Großteil der Initial Coin Offerings (ICOs) dürfte für Anleger auf lange Sicht keine positiven Erträge, sondern eher einen Totalverlust bringen. Branchenexperten schätzen, dass mehr als 95 % der ICOs ihr Versprechen nicht einhalten und Ihre Ziele nie erreichen werden. Beziehen Sie sich daher auf so viele Fakten wie möglich.

5. FehlerDaytrading statt HODL

Viele Anleger glauben, die hohen Kursschwankungen im Krypto-Markt für Daytrading – also tägliches Handeln – für sich nutzen zu können. Tatsächlich verdienen nur die wenigsten Daytrader tatsächlich Geld.

Wie kann ich Kryptowährungen versenden und sicher speichern?

Wer Bitcoins (BTC) oder andere Kryptowährungen empfangen und senden möchte, benötigt zunächst eine Wallet, eine Art digitale Brieftasche. Jede Wallet beinhaltet einen sogenannten Public Key und einen Private Key.

Der Public Key entspricht der öffentlichen Adresse, eine Art Kontonummer, über die der Nutzer Zahlungen empfangen und versenden kann. Diesen Public Key dürfen Sie mit der Öffentlichkeit und anderen Nutzern teilen, wenn Sie Zahlungen empfangen wollen.

Wenn Sie Bitcoins versenden wollen, kopieren Sie einfach die öffentliche Adresse des Empfängers via Copy & Paste in das Feld mit der Empfangsadresse. Der Private Key versteht sich als Zugangskennung zur Wallet, eine Art Passwort wie man dies vom Online Banking her kennt. Der Private Key darf auf keinen Fall mit der Öffentlichkeit geteilt werden!

Speichern Sie den Private Key auch nicht auf dem PC oder in einem Online-Speicherdienst ab, sondern schreiben (mit Bleistift) oder drucken Sie diesen Schlüssel auf ein Blatt Papier und verwahren Sie dieses Dokument an einem sicheren Ort (feuerfesten Tresor, Bankschließfach).

Auch können Sie dieses Blatt Papier laminieren, so dass das Dokument gegen Wasserschäden geschützt ist. 

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie den Private Key verlieren, haben Sie keinen Zugriff mehr auf Ihr digitales Geld!

Welche Wallets gibt es?

In einer Wallet lassen sich Kryptowährungen speichern, zudem können Sie den Kontostand überwachen und Kryptowährungen versenden und empfangen.

Dabei gilt es zwischen Paper Wallets, Software Wallets, Web Wallets und Hardware Wallets zu unterscheiden. Die einfachste Möglichkeit, seine Kryptowährungen zu speichern ist sicherlich ein Paper Wallet.

Dabei handelt es sich um ein Papierdokument, auf dem sowohl ihr Public Key (Share) als auch ihr Private Key (Secret) steht. Wie bereits erwähnt dürften Sie den Public Key mit der Öffentlichkeit teilen, den Private Key auf keinen Fall!

Um zum Beispiel ein Bitcoin Paper Wallet zu erstellen, können Sie die Webseite BitAddress.org besuchen. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie die Internetverbindung trennen, wenn Sie die Prozedur durchführen.

Alternativ können Sie die Seite auch „herunterladen“ und auf einen Online-Rechner ausführen – das JavaScript auf BitAddress.org generiert de facto die Keys für Sie. Bewegen Sie die Computermaus solange, bis die Prozentanzeige 100% erreicht.

Durch einen Zufallsgenerator wird nun ein Paper Wallet mit einem Public und einem Private Key erzeugt. Drucken Sie dieses Dokument aus und verwahren es an einem sicheren Ort – schon kann es losgehen und Sie können Bitcoins über ihre öffentliche Adresse empfangen.

Ein Paper Wallet ist vor allem dann interessant, wenn Sie Bitcoins empfangen und länger liegen lassen möchten. Ein Paper Wallet ist relativ sicher, da die privaten Schlüssel nicht auf dem Computer liegen auch nicht von potenziellen Hackern über das Internet abgegriffen werden können.

Software Wallets

Daneben gibt es sogenannte Software Wallets. Dabei handelt es sich um kleine Softwareprogramme, die den Private Key für Sie verwalten. Auf der Seite von Bitcoin.org finden Sie kostenlose Programme für die Verwaltung von Bitcoins für verschiedene Plattformen (Windows, Mac OS etc.).

Zum Beispiel gibt es hier das Wallet vom Bitcoin Core Entwicklerteam.

Natürlich bieten auch andere Kryptowährungen wie zum Beispiel Bitcoin, Ethereum, Dash, Litecoin oder NEO ihre eigenen offiziellen Software Wallets zum Download für verschiedene Plattformen an.

Tipp: Vergewissern Sie sich stets, dass Sie sich auf der offiziellen Seite des Wallet-Anbieters befinden. Laden Sie keine Wallets von dubiosen Anbietern herunter, die Sie nicht kennen oder über die Sie keine ausreichenden Infos haben.

Software Wallets gibt es sowohl für den Desktop, als auch für unterwegs (iOS, Android).

Wenn Sie die offizielle Wallet von Bitcoin, Dash, Litecoin etc. heruntergeladen und installiert haben, finden Sie auf Ihrer Festplatte in dem entsprechenden Verzeichnis der Wallet Software eine Datei mit dem Namen wallet.dat.

In der wallet.dat Datei befinden sich ihre privaten Schlüssel. Sie dürfen diese Datei auf keinen Fall löschen, ohne ein Backup gemacht zu haben. Machen Sie immer ein oder mehrere Backups dieser Datei.

Zudem haben Sie nun die Möglichkeit, diese wallet.dat zu verschlüsseln und ein Passwort festzulegen, damit nur Sie Beträge versenden können. Diese Möglichkeit sollten Sie unbedingt nutzen, damit nur Sie Zugang zum digitalen Geld haben.

Wählen Sie hierfür ein sicheres Passwort (mind. 8 bis 12 Stellen inklusive Sonderzeichen) oder eine Passphrase aus mindestens 8 Wörtern. Erstellen Sie dann ein Backup der wallet.dat auf einen externen Speicher (externe Festplatte, CD/DVD, USBStick etc.), aber nicht in der Cloud!

Wenn möglich, erstellen Sie zwei Backups auf zwei unterschiedlichen Geräten (z.B. zwei USB-Sticks). Am besten eignen sich USB-Sticks, die Sie anschließend verschlüsseln können.

Alternativ können Sie aber auch mit etwas Aufwand den Private Key aus der wallet.dat extrahieren und diesen gesondert aufschreiben und an einen sicheren Ort aufbewahren. Dann können Sie Ihre digitale Geldbörse auch jederzeit wiederherstellen.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie das Passwort bzw. die Passphrase der Verschlüsselung Ihrer Wallet ändern, müssen Sie erneut ein Backup Ihrer wallet.dat erstellen. Dies sollen Sie auch tun, wenn Sie regelmäßig neue Empfangsadressen hinzufügen. Denn eine wallet.dat beinhaltet in der Regel zunächst 100 öffentliche Schlüssel, die im Voraus (Key Pool) zur Verfügung stehen.

Sind die 100 öffentlichen Schlüssel (Empfangsadressen) zum Beispiel nach 100 Transaktionen verbraucht, sollte unbedingt ein neues Backup der wallet.dat erstellt werden.

Tipp: Erstellen Sie regelmäßige Kopien der wallet.dat und bewahren Sie diese Kopien an einem sicheren Ort (USB-Stick etc.) auf. Bei deterministischen Wallets – diese tragen meist die Bezeichnung HD – ist dies nicht erforderlich, hier reicht ein einmaliges Backup aus.

Wichtig ist zu wissen: Die Coins werden nicht in der Wallet gespeichert, sondern befinden sich nach wie vor auf der Blockchain.

Dies bedeutet: Auch wenn Sie die wallet.dat Datei oder die Festplatte löschen, sind Ihre Coins nach wie vor vorhanden. Die Wallet samt Public und Private Key geben Ihnen lediglich den Zugang zum digitalen Geld, das sich weiter auf der Blockchain befindet.

Mehrere Kryptowährungen mit einer Software Wallet verwalten

Die einfachere und effizientere Möglichkeit ist eine Wallet, die mehrere Kryptowährungen verwalten kann. Diese Wallets werden auch Multi-Asset-Wallets bezeichnet.

Dies bedeutet: Mit diesen Wallets können Sie nicht nur eine bestimmte Kryptowährung, sondern gleich mehrere verschiedene Coins verwalten. Eines der stärksten Wallets ist in meinen Augen Exodus.io.

Über diese Wallet können Sie mehrere Kryptowährungen verwalten und auch innerhalb der Wallet tauschen. Die Exodus Wallet gibt es für Windows, den Mac und Linux.

Exodus ist auch die erste Multi-Asset-Wallet mit integrierter ShapeShift Wechselstube. Eine weitere Multi-Asset-Wallet ist die Atomic Wallet, die es sowohl für den Desktop, als auch für Mobile-Geräte und verschiedene Betriebssysteme gibt.

Die Atomic Wallet erlaubt inzwischen auch dem Nutzer, am Staking an bestimmten Coins teilzunehmen. Zu den Multi-Asset-Wallets gehört auch Jaxx Liberty, mit der sich mehrere Kryptowährungen verwalten lassen. Auch Jaxx Liberty unterstützt wie die Atomic Wallet mehrere Betriebssysteme.

Web Wallets – die digitale Geldbörse im Internet

Neben Software Wallets gibt es auch Web Wallets. Hier wird kein Programm auf den PC heruntergeladen, sondern die digitale Brieftasche befindet sich im Web und wird über einen Web-Browser (Firefox, Google Chrome, Safari, Microsoft Edge etc.) verwaltet.

Der Zugang erfolgt über ein Passwort oder den Private Key.

Web Wallet für Bitcoins & Co

Für Bitcoin-Anleger eignen sich hier Web Wallets von CoinSpaceBitGo oder Blockchain.info. BitGo und Blockchain.info bieten zusätzliche Sicherheit, da jede Transaktion zwei Signaturen erfordert.

Nutzen Sie auch hier in jedem Fall 2-Faktor-Authenfizierung wie zum Beispiel den Google Authenticator oder Authy.

Über das Web Wallet von Coin.Space können Sie nicht nur Bitcoins, sondern auch die Kryptowährung Litecoin verwalten. Als Online-Wallet für die Verwaltung mehrerer Coins eignet sich auch Cryptonator (https://www.cryptonator.com/).

Cryptonator gibt’s als Erweiterung für Chrome, als auch als App für iOS und Android. Unterstützt werden derzeit mehr als 14 verschiedene Kryptowährungen.

Tipp: Beim Online-Walletanbieter Blockchain.com können Sie eine über BitAddress.org erstellte Paper Wallet importieren. Dies ist insofern wichtig, da Sie bei der von BitAddress.org erstellten Wallet den Private Key kontrollieren.

Dies bedeutet: Kommt es zu weiteren Abspaltungen (Hard Forks) vom Bitcoin, sind Sie auf der sicheren Seite und kommen leichter an Ihre kostenlosen Coins (Bitcoin Cash, Bitcoin Gold, Bitcoin Diamont etc.), wenn Sie auf dieser Adresse zuvor Bitcoins gehalten haben.

Web Wallet für Ethereum

Für Ethereum-Nutzer empfiehlt sich dagegen das Online-Wallet MyEtherWallet.com. Der Vorteil von MyEtherWallet.com ist, dass Sie über diese Online-Wallet auch sogenannte ERC20-Token verwalten können – also alle Token, die auf der Ethereum-Blockchain basieren und den ERC20-Standard erfüllen.

Zudem hat MyEtherWallet.com den Vorteil, dass Sie sich nicht unbedingt mit dem Privaten Schlüssel einloggen müssen. MyEtherWallet.com bietet hier diverse Möglichkeiten für das Login an:

Das Einloggen ist sowohl mit einem Keystore/JSON File möglich, aber vor allem auch mit verschiedenen Hardware Wallets (Ledger Nano S, Trezor, Digital Bitbox, siehe Screenshot unten.), was die Sicherheit noch verstärkt.

Hinweis: Wenn Sie MyEtherWallet mit dem ChromeBrowser nutzen, aktivieren Sie bitte die Funktion Site Isolation für zusätzliche Sicherheit. Hierfür geben Sie in der Adresszeile des Browsers via Copy & Paste ein: chrome://flags/#enable-site-per-process.

Ganz oben erscheint „Strict Site Isolation“ – diese Funktion muss aktiviert sein.

Web Wallet im Browser – MetaMask.

Mit MetaMask steht Ihnen eine Browser-Erweiterung zur Verfügung, die für viele gängigen Web Browser (Google Chrome, Firefox etc.) heruntergeladen und direkt im Browser installiert werden kann.

Über MetaMask können Sie direkt im Web-Browser eine Ethereum Empfangsadresse anlegen und über diese Ether (ETH) empfangen und versenden.

Hinweis: Wichtig ist, dass Sie sich die Recovery Phrase notieren und diese Notiz an einem sicheren Ort aufbewahren, falls Sie den Computer wechseln oder das Passwort vergessen, das Sie für den Zugang zu MetaMask benötigen.

Sicherheitshinweise im Zusammenhang mit Web-Wallets

Bookmarken Sie in jedem Fall ihre Online-Wallet im Browser, damit Sie die Web-Adresse nicht jedes Mal manuell ansteuern müssen. Vergewissern Sie sich, dass Sie sich auf der richtigen Seite befinden – Überprüfen Sie die Web-Adresse (URL) im Browser nochmals bevor Sie sich einloggen!

Web Wallets sind zwar von der Bedienung her für den Nutzer komfortabler, da der Anwender hier keine Blöcke herunterladen muss, doch gelten Web Wallets als weniger sicher.

Der Grund: Hacker können sich über Web Wallets einfacher Zugang zu ihrer digitalen Geldbörse verschaffen, wenn der Private Key über den Web-Browser aus gelesen wird und so in falsche Hände gerät.

Anleger müssen wissen, dass jeder Login mit dem Private Key potenziell gefährlich ist, denn der Schlüssel wird bei diesem Vorgang in den RAM-Arbeitsspeicher geladen – außerdem werden Daten über das Web übertragen.

Tipp 1: Speichern Sie nie ihre Passwörter bzw. Login-Daten dauerhaft im Browser. Wollen Sie nur ihren Kontostand (Balance) prüfen, nutzen Sie Blockchain Explorer wie zum Beispiel den Bitcoin Block Explorer Blockchain.com, Ethercan (etherscan.io) für Ethereum oder den NEO Explorer für NEO.

Tipp 2: Vermeiden Sie Logins mit dem Private Key über öffentliche WLAN-Zugänge. Insbesondere öffentliche WLANs sind nicht immer ausreichend gut gesichert und es ist für Hacker oft ein leichtes Spiel, ihre Daten (Private Key) abzugreifen.

Tipp 3: Vertrauen Sie niemals Aufforderungen, Nachrichten oder Links, die Sie von unbekannten Personen über Slack, Reddit, Twitter, Discord oder anderen sozialen Netzwerken erhalten.

Kommunizieren Sie nur über offizielle Chat-Kanäle oder Support-Seiten der Anbieter.

Tipp 4: Überprüfen Sie stets, ob Sie auf der richtigen Webseite sind! Phisher und Hacker versuchen Sie oft auf ähnliche Seiten von MyEtherWalletEtherDelta oder Bittrex zu locken, die zwar ähnlich wie die Original-Webseiten aussehen, jedoch Fälschungen sind. Bookmarken Sie die Zugangsseite im Browser!

Beim Bitcoin Kaufen in hohen Summen ist eine Hard Wallet Pflicht

Wenn Sie Kryptowährungen wirklich sicher aufbewahren wollen, empfiehlt sich eine Hardware Wallet. Eine Hardware Wallet sollte unbedingt dann in Betracht gezogen werden, wenn Sie vierstellige Beträge in Kryptowährungen verwalten.

Eine Hardware Wallet ist ein kleines Gerät, das mittels USB- oder microSD-Anschluss an den Computer angeschlossen wird. Eine Hardware Wallet hilft Ihnen beim Verwalten ihrer Private Keys, die auf dem Gerät gespeichert sind und somit nicht nach Außen gelangen.

Der Unterschied zur Aufbewahrung gegenüber dem USB-Stick:

Ist Ihr Computer ohne ihres Wissens mit einem Virus befallen, kann dieser unter Umständen auch ihren Private Key auf dem USB-Stick auslesen. Bei einer Hardware Wallet funktioniert dies nicht, selbst wenn Ihr PC voller Viren ist – der Private Schlüssel ist sicher.

Zudem wird der Zugang zur Hardware Wallet in der Regel durch eine PIN-Nummer gesichert. Populäre Hardware Wallets sind der Ledger Nano S und Ledger X, Ledger Blue, TrezorKeepKey oder Digital Bitbox.

Die Preise für Hardware Wallets bewegen sich in der Regel zwischen 50 und 250 Euro. Wenn Sie sich für eine Hardware Wallet entscheiden, informieren Sie sich im Vorfeld welche Kryptowährungen unterstützt werden.

Günstige Hardware Wallets unterstützen meist deutlich weniger Coins als teurere Geräte wie der Ledger Blue oder KeepKey. Daneben sind Hardware Wallets mit einem Display komfortabler zu bedienen, als Hardware Wallet ohne Bildschirm.

Bei der Einrichtung Ihrer Hardware Wallet müssen Sie ihren Recovery Seed (12 oder 24 Wörter) aufschreiben, mit dem Sie ihre Wallet bei Verlust oder Defekt des Geräts wiederherstellen können.

Tipp 1: Machen Sie eine Kopie Ihres Seeds und bewahren Sie das Original und die Kopie getrennt voneinander auf. Sorgen Sie dafür, dass keine unbefugte Person an Ihren Seed bzw. an die Kopie kommen kann. Lassen Sie ihre Hardware Wallet nicht offen herumliegen.

Tipp 2: Kaufen Sie Hardware Wallets nur vom autorisierten Händler oder Original-Anbieter – auf gar keinen Fall gebrauchte bzw. Second Hand Geräte!

Bitcoin kaufen und Steuern

Rein steuerrechtlich gesehen sind Kursgewinne aus Kryptowährungen (Bitcoin etc.) nach einem Jahr steuerfrei. Das Finanzamt behandelt Kryptowährungen steuerlich anders als Aktien, Zertifikate oder Fonds, die der Abgeltungssteuer in Höhe von 25% unterliegen.

Da Kryptowährungen rein steuerrechtlich wie Fremdwährungen eingestuft werden, gilt das FiFo-Verfahren (First in, first out).

Dies bedeutet: Die Position, die zuerst gekauft wird, wird auch als erstes ausgebucht. Der Anleger sollte daher Buch führen, wann, wo und wie viele Kryptowährungen gekauft wurden (Anschaffungspreis, Menge, Kaufdatum).

Dies können Anleger zum Beispiel über eine einfache Excel-Tabelle tun. Verkaufen Anleger Kryptowährungen binnen eines Jahres gilt das Ganze als privates Veräußerungsgeschäft.

Das bedeutet: Je nach persönlichen Steuersatz sind 0 bis 45 % Einkommenssteuer zu zahlen. Diese Gewinne sind dann in der Anlage SO einzutragen.

Ein Beispiel: Wenn Sie Bitcoins im Januar 2020 angeschafft haben und diese im Mai 2021 mit hohem Gewinn verkauft haben, fallen für Sie keine Steuern an! Hinweis: Auch wenn Sie rein steuerrechtlich keine Steuern zu zahlen haben, weil Sie Bitcoins länger als ein Jahr gehalten haben, müssen Sie dies dem Finanzamt melden, denn die Feststellung der Steuerfreiheit erfolgt durch das Finanzamt.

Weiteres Beispiel: Sie haben im Mitte März 2021 Bitcoins gekauft und realisieren Kursgewinne im gleichen Jahr – in diesem Fall fallen für Sie Steuern im Rahmen eines privaten Veräußerungsgeschäfts an. Hinweis: Es gibt zwar eine Freigrenze von 600 Euro, die fällt jedoch komplett weg, wenn diese überschritten wird. Dies bedeutet: Bitcoin-Gewinne bis zur Freigrenze von 600 Euro sind steuerfrei, während Bitcoin-Gewinne, die über dieser Freigrenze liegen, in vollem Umfang versteuert werden müssen.

Steuern: Andere Einkünfte aus Kryptowährungen

Wenn Sie eine andere Kryptowährung wie zum Beispiel NEO halten und durch die Generierung und den Verkauf von GAS Erträge erzielen, fallen Kapitalertragssteuern an. Dies bedeutet: 25 % Steuern zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag plus gegebenenfalls Kirchensteuer. Abziehen können Sie hier den Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro (1.602 Euro bei Verheirateten).

Hinweis: Bei Kryptowährungen, die Zinsen bzw. eine Art Dividenden erzielen, verlängert sich die Spekulationsfrist von 1 Jahr auf 10 Jahre (§ 23 Abs. 1 S1 Nr. 2 S. 4 EstG). Dies bedeutet: Rein steuerrechtlich kann es sich lohnen Kryptowährungen nicht aggressiv zu handeln, sondern länger liegen zu lassen. Ziehen Sie daher auch steuerrechtliche Erwägungen in Betracht, wenn Sie Kryptowährungen verkaufen wollen.

Grundsätze beim Handel mit Bitcoin und Kryptowährungen

Kryptowährungen gelten neben Bargeld inklusive Fremdwährungen, Anleihen, Aktien, Edelmetalle, Kunst und Oldtimer als die siebte große Anlageklasse. Wie Sie vielleicht bereits aus den Medien erfahren haben, sind Kryptowährungen sehr volatil. Kursschwankungen von 10 bis 20% oder sogar mehr an einem Tag sind keine Seltenheit, sondern eher an der Tagesordnung. Aufgrund der hohen Volatilität sind Kryptowährungen eher als Depotbeimischung und weniger als alleinige Altersversorgung geeignet.

Kryptowährungen sollten daher nicht mehr als 10 bis 20% in ihrem Gesamtdepot ausmachen. Zudem gilt wie in jeder anderen Anlageklasse auch: Setzen Sie nicht alles auf eine Karte! Dies bedeutet: Investieren Sie nicht nur in Bitcoins, sondern streuen Sie Ihr Kapital auf mehrere Kryptowährungen, um das Risiko zu minimieren.

Vergessen Sie nicht: Kryptowährungen befinden sich in einer frühen Phase der Entwicklung. Weltweit sind derzeit nicht mehr als 1 % des gesamten Vermögens in Kryptowährungen (ca. 250 Mrd. US-Dollar) angelegt. Zum Vergleich: In der „Krisenwährung“ Gold sind weltweit über 8 Billionen US-$ investiert.

Dies zeigt auch das enorme Potenzial, dass Kryptowährungen noch haben. Dennoch sollten Sie nicht blindlings in den Markt investieren, sondern stets mit Bedacht Aufträge platzieren. Investieren Sie nicht alles auf einmal, sondern nur schrittweise in Tranchen. Nehmen Sie ab und zu Gewinne mit, wenn Ihnen das Risiko als zu hoch scheint. Informieren Sie sich im Vorfeld, wo Ihre Kryptowährung gehandelt und wo das größte Handelsvolumen abgewickelt wird.

Dies können Sie zum Beispiel über die Webseite Coinmarketcap.com erfahren. Klicken Sie auf die jeweilige Kryptowährung und dann auf Markets. Hier sehen Sie, über welche Krypto-Börse das größte Handelsvolumen (Volume) abgewickelt wird. Über die Mobile-App Blockfolio (Android und iOS) können Sie die einzelnen Kurse der Kryptowährungen auf dem Smartphone verfolgen, ein eigenes Depot einrichten und damit von unterwegs aus auf dem Laufenden bleiben.

Hinweis: Je größer das Handelsvolumen, desto liquider der Markt. Wird die Kryptowährung nur an wenigen kleinen Kryptobörsen mit niedrigem Volumen gehandelt, ist die Digital-Währung anfälliger für Kursmanipulationen und hohe Preisschwankungen.

Tipp: Aufgrund der hohen Kursschwankungen sollten Sie Aufträge mit Kauflimits platzieren und diese täglich überprüfen. Verzichten Sie dagegen auf Stopp-Loss-Orders, denn dies kann dazu führen, dass Sie unbeabsichtigt aus dem Markt gedrängt werden.

Weitere wichtige Hinweise im Umgang mit Bitcoin und Kryptowährungen

In der Krypto-Welt sind Sie selbst für Ihr Geld verantwortlich. Dies bedeutet: Es gibt keine Bitcoin Bank oder andere zentrale Verwaltungsstelle, die Ihr Geld verwaltet und an die Sie sich wenden können, wenn Ihnen ein Fehler unterläuft.

Auf der Blockchain sind alle getätigten Transaktionen unumkehrbar

Dies bedeutet: Wenn Sie eine Überweisung auf der Blockchain tätigen, vergewissern Sie sich, dass Sie das Geld an die richtige Adresse senden, denn eine Transaktion auf der Blockchain kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Prüfen Sie hierfür stets die 3 ersten und 3 letzten Zeichen der Adresse, bevor Sie die Transaktion abschicken.

Allgemein gilt: Bitcoins sind an Bitcoin-Adressen zu senden, Ether an Ethereum-Adressen, Litecoin an Litecoin-Adressen usw.

Beispiel: Wenn Sie zum Beispiel Bitcoins (BTC) an eine Bitcoin Cash Adresse senden, kommt das digitale Geld nicht an und ist meist verloren. Kryptobörsen können solche Transaktionen zwar theoretisch umbuchen, dies ist allerdings meist mit einem hohen Zeitaufwand und Kosten verbunden.

Tipp: Prüfen Sie also stets nochmals vor dem Abschicken der Transaktion die Empfangsadressen, denn Fat-Finger-Fehler sind schnell passiert! Um sich mit dem Blockchain-System vertraut zu machen, ist es für Anfänger hilfreich, zunächst nur kleine Beträge zu verschicken. Erst wenn Sie sich sicher fühlen, sollten Sie größere Beträge überweisen.

Ihr Private Key => Ihr Bitcoin! Kein Private Key => nicht Ihr Bitcoin!

Eine der wichtigsten Erkenntnisse, denen sich Anleger immer wieder bewusst sein sollten:

Nur wenn Sie im Besitz des Privaten Schlüssels (Private Key) sind, ist es auch Ihr Bitcoin! Wenn Sie den Privaten Schlüssel nicht haben, ist es auch nicht Ihr Bitcoin!

Dies bedeutet: Wenn Sie Ihre Kryptowährungen auf einer Kryptobörse wie KrakenBittrex oder Binance liegenlassen, kontrollieren Sie nicht den Private Key. Dies bedeutet, dass Sie von den Entscheidungen der Kryptobörse abhängig sind, ob Sie bei einem Hard Fork zum Beispiel kostenlose Coins (Bitcoin Cash usw.) erhalten.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass eine Kryptobörse gehackt wird und dadurch Ihr digitales Geld gestohlen wird. Bestes Beispiel ist der Fall der Kryptobörse Mt. Gox, bei der insgesamt 750.000 Bitcoins gestohlen bzw. unterschlagen wurden.

Aktuelle Browser-Version, E-Mail-Konto sichere Passwörte

Wenn Sie im Internet unterwegs sind, sollten Sie aus Sicherheitsgründen immer die aktuellste Browser-Version verwenden. Vergewissern Sie sich also, ob Sie mit der aktuellsten Version Ihres Browsers (Firefox, Chrome, Edge, Safari etc.) unterwegs sind.

Wie bereits erwähnt, speichern Sie die Login-Daten aus Sicherheitsgründen nicht im Passwort-Manager ab. Wenn Sie sich bei Kryptobörsen wie Bittrex, Kraken & Co registrieren, verwenden Sie wenn möglich nicht Ihre meistgenutzte E-Mail-Adresse, die jeder kennt, sondern eine andere E-Mail-Adresse, die niemand kennt. Sie können vergleichsweise einfach eine kostenlose E-Mail-Adresse bei Anbietern wie Web.de, GMX, Gmail oder Outlook.com registrieren.

Bei der Registrierung an Kryptobörsen sollten Sie zudem auf ein starkes Passwort achten. Dies sollte mindestens 8 bis 10 Zeichen lang sein und mindestens 1 Sonderzeichen (/_* ~ % etc.), Buchstaben und Zahlen enthalten. Speichern Sie Ihre Login-Daten nicht auf dem PC ab, sondern bewahren Sie Ihre Passwörter an einem sicheren Ort auf, der für Unbefugte unzugänglich ist.

Auch hier gilt: Prüfen Sie, ob Sie sich auf der richtigen Seite befinden. Dies erkennen Sie daran, dass sich vor der Web-Adresse ein Schloss befindet.

Tipp 1: Einmal bei einer Kryptobörse angemeldet, sollten Sie auf jeden Fall unter Sicherheitseinstellungen die 2-Faktor-Authentifzierung aktivieren, wodurch zusätzliche Sicherheit entsteht.

Hierfür eignet sich zum Beispiel der Google Authenticator, eine kostenlose App, die es sowohl für iOS- als auch für Android-Telefone gibt. Eine Zwei Stufen-Authentifizierung mittels SMS ist nicht ausreichend!

Tipp 2: Wenn Sie ein älteres Smartphone haben, das Sie nicht mehr benötigen, lässt sich dieses Gerät oft als Zweitgerät als „Authenticator“ nutzen, indem Sie dieses Gerät ohne SIM-Karte über das häusliche WLAN laufen lassen. Somit laufen Sie auch nicht Gefahr, dass Sie den Zugriff auf Ihr Krypto-Account verlieren, wenn Sie Ihr Smartphone verlieren oder das Telefon gestohlen wird.

Halten Sie Ihren PC auf dem aktuellsten Stand und virenfrei

Wenn Sie Web Wallets nutzen oder Software Wallets wie Bitcoin Core, Litecoin Core oder andere Software-Clients auf ihrem Rechner betreiben, sollten Sie Ihren Rechner stets auf dem aktuellsten Stand halten – gleiches gilt auch für die Software Wallets.

Dies bedeutet: Aktivieren Sie Auto-Updates für das Betriebssystem und den Browser, nutzen Sie Sicherheitssoftware (Windows Defender etc.) und andere gebührenpflichtige Antivirus-Software (Norton, McAfee, Kaspersky, Avira, G Data etc.) und keine Trial Versionen!

Haftungsausschluss

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Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Kryptowährungen mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann.

Die auf dieser Webseite vorgestellten Meinungen, Strategien und Informationen dürfen keinesfalls als allgemeine oder persönliche Beratung aufgefasst werden.