Bitcoin steigt kurzfristig auf 2-Jahreshoch!

Der Bitcoin (BTC) fällt nur kurzzeitig unter die Marke von 13.000 US-Dollar und steigt pünktlich zum 12. Geburtstag auf ein neues 2-Jahreshoch bei knapp 14.000 US Dollar.

Während viele Altcoins schwächeln, zeigt der Bitcoin (BTC) weiter Stärke.

Genau vor etwa 12 Jahren erschien das White Paper zum Bitcoin von einem Pseudonym namens Satoshi Nakamoto.

Es war der Start zu einer wundersamen Reise, die immer mehr Anleger in ihren Bann zieht. Anleger, die Anfang 2010 nur 1 US-Dollar in den Bitcoin investiert haben, können nun auf ein Vermögen von über 130.000 US-Dollar blicken ein Kursgewinn von rund 13 Mio. % (!).

Allein im Monat Oktober legte der Bitcoin nochmal um mehr als 25% zu.

Markt-Umfeld begünstigt den Bitcoin

Ursächlich für den anhaltenden Aufwärtstrend beim Bitcoin (BTC) ist auch das Markt-Umfeld, dass weiter für die weltweit führende Kryptowährung spricht.

Bedingt durch die Corona-Krise haben sich etliche europäische Länder erneut für einen Lockdown oder ähnliche Maßnahmen entschieden, die der Wirtschaft schaden.

Daher wird das Gelddrucken der Notenbanken vorerst weitergehen.

Die Geldbasis (Geldmenge M0 = Banknoten und Münzen, die sich im Umlauf befinden + das Zentralbankgeld der Banken) ist in der Eurozone von 3,2 Billionen Euro Ende 2019 auf 4,2 Billionen im September 2020 gewachsen.

Bis Mitte 2021 wird hier ein Wert von 5,4 Billionen Euro erwartet (Quelle: Prof. Hans-Werner Sinn).

Durch das Gelddrucken der Notenbanken steigt natürlich auch die Gefahr einer höheren Inflation und einer damit einhergehenden Geldentwertung.

Länder wie Argentinien, Nigeria und auch die Türkei kämpfen bereits mit einer höheren Inflation und auch mit einer deutlich schwächeren Landeswährung. Ich erwarte daher eine weiter hohe Nachfrage nach Bitcoin in den nächsten Wochen.

Bitcoin: Transaktionskosten auf Jahreshoch

Zwar ist die Zahl der Bitcoin-Transaktionen zuletzt nicht sonderlich gestiegen (ca. 275.000 BTC Transaktionen/Tag), allerdings ist die Rechenleistung im Bitcoin Netz zuletzt um rund 40% auf etwa 107 Exahashes pro Sekunde gefallen.

Zum einen war es zuletzt noch nie so schwierig Bitcoins (BTC) zu errechnen (Mining Difficulty), zum anderen verweisen Branchen-Insider auf das Ende der Regenzeit in China, wodurch viele chinesische Bitcoin Miner nicht mehr auf günstige Strompreise bedingt durch die Wasserkraft zugreifen können.

Die Folge:

Etliche chinesische Miner verlassen aufgrund deutlich gestiegener Strompreise das Bitcoin Netz.

Dadurch stieg zuletzt die Zahl der unbestätigten Bitcoin Transaktionen im Mempool auf über 100.000, die durchschnittlichen Transaktionsgebühren schossen auf über 13 US-Dollar nach oben.

Anleger sollten sich dennoch keine großen Sorgen machen, denn die automatische Anpassung beim Schwierigkeitsgrad beim Bitcoin Mining sollte in den nächsten Wochen Abhilfe schaffen.

Daher sollten die derzeit hohen Transaktionsgebühren nur ein vorübergehendes Phänomen sein.

Allerdings zeigt die Situation einmal mehr, wie wichtig es ist, dass auch beim Mining eine gewisse Diversität gefragt ist, damit sich das Mining nicht auf einige wenige Mining Pools in China konzentriert.

Südostasiens größte Bank drängt in den Krypto-Markt

Durch den Vorstoß von PayPal mit einem eigenen Krypto-Service, sind auch Banken in Zugzwang gekommen.

So hat die DBS Bank mit über 5 Mio. Kunden die größte Bank in Südostasien angekündigt, eine neue Handelsplattform für Kryptowährungen zu starten.

Die DBS Digital Exchange (Digi Ex) wird ähnlich wie PayPal zunächst vier Kryptowährungen unterstützen:

  • Bitcoin,
  • Bitcoin Cash (BCH),
  • Ethereum (ETH)
  • und XRP.

Die Kryptowährungen werden von der DBS Bank verwaltet, die hierfür einen speziellen Kunden-Verwahrservice entwickelt hat (DBS Digital Custody). Darüber hinaus können Firmen über Digi Ex durch die Ausgabe von Tokens Kapital aufnehmen.