Bankeinlagen – Was zählt zu den Bankeinlagen?

//

Bankeinlagen ist die meist verbreitete Form, Kapital anzulegen.

Hierbei handelt es sich um jegliches Guthaben auf Termin- und Sparkonten oder Girokonten bei einer Bank. Bankeinlagen stellen in all ihrer Vielfalt eine risikofreie Geldanlage dar, da sie gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Einlagen im Falle einer Insolvenz des Kreditinstituts unterliegen.

Dieser sogenannte Einlagensicherungsschutz bezieht sich ausschließlich auf Bankeinlagen (nicht Wertpapiere).

Bei einer Bankeinlage handelt es sich um das Eigentum des Kunden, das von der Bank lediglich verwahrt wird.

Insofern bildet die rechtliche Grundlage hierfür u.a. das BGB.

Das Sparbuch gehört zu den Bankeinlagen

Das Sparbuch

Das Sparbuch gehört nach wie vor zu den populärsten Anlageformen, auch wenn die Nachfrage zurückgeht. Im Jahre 2014 besaß über die Hälfte der Deutschen ein Sparbuch.

Hierbei handelt es sich um unbefristete Geldanlagen bei Kreditinstituten, die nicht für den Zahlungsverkehr bestimmt sind.

Konkurrenz bieten mittlerweile Tagesgeldangebote von Direktbanken oder Online-Sparbücher, die aufgrund niedriger Verwaltungskosten eine höhere Verzinsung versprechen.

Tages- und Termingeld

Ebenfalls beliebt bei deutschen Sparern sind Tages- und Termingelder, die auch als Festgelder bezeichnet werden. Die Verzinsung liegt in der Regel über der eines klassischen Sparbuches, da diese Tagesgeldkonten zumeist nur online angeboten werden und dadurch mit geringen Verwaltungskosten verbunden sind.

Nicht selten werden günstige Tagesgeldkonditionen von vielen Kreditinstituten dazu genutzt, neue Kunden zu gewinnen.

Die Höhe der Verzinsung bei Tagesgeldern ist sehr stark vom Kurzfristigen Zinssatz abhängig, der vom jeweiligen Kreditinstitut festgelegt wird und sich am Leitzins orientiert, der von der EZB bestimmt wird.

Außerdem unterliegen Tagesgelder innerhalb der Europäischen Union der Einlagensicherung des jeweiligen Landes.

Termingelder hingegen haben einen festgelegten Zinssatz und eine festgelegte Laufzeit von mindestens einem Monat oder länger. Deshalb zählen sie zu den kurz- bis mittelfristigen Geldanlagen.

Der Sparvertrag ist auch eine Bankeinlage

Sparvertrag

Sparverträge sind Sparkonten bei Banken, auf die der Anleger regelmäßig einen vereinbarten Betrag einzahlt.

Einzahlung und Verzinsung ist variabel und dem jeweiligen Basiszins je nach Marktlage angepasst.

Eine Sonderform bildet der Fondssparplan, der zum Kauf von Investmentanteilen genutzt wird.

Sparbrief

Sparbriefe sind festverzinsliche Anlageprodukte, die sehr vielfältig und auf die unterschiedlichen Wünsche der Bankkunden zugeschnitten sind.

Außerdem sind Sparbriefe spesenfrei und grundsätzlich voll beleihbar.

Sie sind nicht jederzeit, aber dennoch kurzfristig verfügbar (ausschließlich Zinsen). Das heißt, dass eine gewisse Wartezeit eingehalten werden muss.

Im Anschluss kann zum Nennwert zuzüglich der bis dahin angelaufenen Zinsen eingelöst werden.

Der Sparbrief ist im Übrigen eine Erfindung der Vereinsbank Wiesbaden aus dem Jahre 1964. Später übernahmen die Sparkassen das Produkt und emittierten es als Sparkassenbrief. Heute werden diese Anlageprodukte auch von den Privatbanken ausgegeben.

Fabian Beining Investmentberatung

Über den Autor

Als unabhängiger Finanzberater gibt Fabian Beining Dir einen objektiven Überblick über Deine Versicherungen und Finanzprodukte und entwickelt mit Dir gemeinsam eine zielgerichtete, risiko-effiziente Anlagestrategie, die zu Deinen individuellen Wünschen und Zielen passt.

Strategiegespräch vereinbaren

  1. Fülle das Kontaktformular aus und buche ein unverbindliches Kennlerngespräch
  2. Wir besprechen deine Wünsche und nehmen deine Daten für ein unverbindliches Angebot auf
  3. Wir präsentieren dir ein perfektes Angebot auf deine Bedürfnisse zugeschnitten

Fabian Beining, Alexanderstraße 3, 10178 Berlin